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Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine

Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine
Veröffentlicht am Mi., 27. Apr. 2022 16:00 Uhr
Aktuelles in der NOOMI-Region

Die Kirchengemeinden der Region NoOMi engagieren sich weiterhin für Geflüchtete aus der Ukraine. Im Jugendhaus Bondickstraße gibt es einen quirligen Treffpunkt für Geflüchtete mit Deutschkursen, Kinderprogramm und mehr.


WAIDMANNSLUST:

Stand 26.4.2022

Die Kirchengemeinde Waidmannslust sammelt für Menschen, die aus der Ukraine hierher geflüchtet sind sowie für Hilfsprojekte in den Nachbargemeinden und im Kirchenkreis. Überweisung gerne auch auf das Spendenkonto der Gemeinde, Stichwort: Ukraine-Hilfe Waidmannslust.

Private Unterkünfte für Geflüchtete werden vermittelt (Kontakt: Nina Atwa, ninaspe@yahoo.de). Mittlerweile gibt es ein Netzwerk von 100 Gastfamilien (3 davon aus unserer Gemeinde), die Geflüchtete bei sich aufgenommen haben oder Geflüchtete aufnehmen. Sie begleiten sie durch den bürokratischen Dschungel und zu den Behörden. Tipps und Adressen werden im Chat ausgetauscht. Ca. 45 ukrainische Familien hat Nina Atwa schon an Gastfamilien vermittelt. Die Vermittlung läuft vor allem über das Nachbarschaftsportal nebenan.de.

Im Jugendhaus der Kirchengemeinde Waidmannslust (Bondickstraße 11) können sich seit Anfang März 2022 Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder montags und donnerstags zwischen 16 und 18 Uhr mit anderen Geflüchteten und interessierten Waidmannslustern treffen. Während die Frauen sich unterhalten, werden verschiedene Aktivitäten für die Kinder angeboten: Basteln, Spiele, Toben und Ballspiele auf der Gemeindewiese. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Deutschkurse für Erwachsene, die gern angenommen werden. Sechs Deutschlehrer:innen sind dafür tätig. Donnerstags sind zusätzlich Ehrenamtliche unserer Kirchengemeinde vor Ort, die den Kindern spielerisch Deutsch beibringen. Regelmäßig finden gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten statt, z.B. Bowling, Besuch im Jumphouse und des Rummels.

Wenn Sie selbst Hilfe anbieten möchten, zum Beispiel bei der Begleitung zu Behördengängen, mit Sprachunterricht, bei der Betreuung der Kinder, mit Sachmitteln, wenden Sie sich bitte an Nina Atwa, telefonisch unter 01520 3331 555 oder per Mail ninaspe@yahoo.de. Nina würde sich auch freuen, wenn sich bei den wöchentlichen Treffen der Geflüchteten noch weitere Ansprechpartner finden würden. Aktuell ist sie montags und donnerstags immer vor Ort im Jugendhaus anzutreffen. Man kann einfach vorbeischauen.

Weiterhin werden Gastfamilien gesucht und Spenden erbeten. Spenden werden benötigt für den Betrieb des Treffpunktes im Jugendhaus und für kleine gemeinsame Aktivitäten mit den Geflüchteten, die Nina Atwa organisiert. Außerdem auch für Lebensmittelgutscheine, damit die Geflüchteten selbstständig einkaufen können, bevor sie staatliche Unterstützung erhalten.

Kontakt für allgemeine Infos: Pfarrer Christoph Anders, anders@ev-kg-waidmannslust.de


ALT-WITTENAU:

Stand 8.4.2022

Vom 4. bis 23. März 2022 war die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Absprache mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) für ankommende Geflüchtete aus der Ukraine geöffnet. Es haben täglich bis zu 130 Menschen dort übernachtet. Ehrenamtliche haben mit viel Engagement vor Ort beim Empfang und bei der Betreuung der Gäste geholfen. Pfarrerin Krötke und Diakonin Raika Brosowski waren für die Koordination zuständig.

Die Kirche ist zur Zeit als Notunterkunft geschlossen, aber bei Bedarf wieder nutzbar für ankommende Geflüchtete.

Fotogalerie aus der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche als Notquartier

Weitere Fotos von Pfarrerin Petra Krötke finden Sie unten auf dieser Seite.

Kontakt: Pfarrerin Petra Krötke, pfn.kroetke@dorfkirchewittenau.de


LÜBARS:

Das Pfarrhaus Lübars und auch einige Lübarser Familien haben ihre Türen geöffnet, um ukrainische Familien aufzunehmen. Ab 6. März bis Ende März war das Gemeindehaus Lübars für ankommende Geflüchtete geöffnet, um 20 - 30 Geflüchteten Unterkunft für ein bis zwei Nächte zu geben.

Vom ZOB Berlin wurden in Zusammenarbeit mit den Maltesern Geflüchtete für eine Notübernachtung gebracht. Diakonin Olivia Stein koordinierte die Hilfe und vermittelt auch weiterhin private Unterkünfte für Geflüchtete.

Mittlerweile wurde die Notübernachtung im Gemeindehaus Lübars geschlossen, da keine weiteren Geflüchteten mehr vermittelt wurden. Bei Bedarf ist das Gemeindehaus jedoch wieder nutzbar.

Geldspenden für Geflüchtete und Menschen, die sie aufnehmen, sind weiterhin sehr willkommen (bar bei Olivia Stein abzugeben oder Überweisung auf das Spendenkonto der Gemeinde). Geflüchtete, meist junge Frauen mit Kindern und Jugendlichen erhalten so eine Überbrückung, bis sie registriert sind und Sozialleistungen bekommen.

Kontakt: Diakonin Olivia Stein, oliviastein222@gmail.com


Ute Sauerbrey hat dieses Foto im Gemeindehaus Lübars aufgenommen:


Hier einige Fotos von Pfarrerin Petra Krötke zur Unterkunft in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche: