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Chorkonzert a cappella: „Wie liegt die Stadt so wüst“

Datum
Sonntag, 29. Mai 2022, 17:00 Uhr
Ort
Königin-Luise-Kirche Waidmannslust, Bondickstraße 14, 13469 Berlin
Mitwirkende
Studiochor Karlshorst und Projektchor der ehem. Landessingwartin Cornelia Ewald (Leitung)
Preis
Eintritt frei - um Spenden wird gebeten

Motette: Wie liegt die Stadt so wüst" von Rudolf Mauersberger;
Motette: „Jesu, meine Freude“ von Johann Sebastian Bach;
weitere Chorwerke von Bach, Mendelssohn und Gjeilo


Unter der Leitung von Cornelia Ewald findet in jedem Jahr ein Chor-Projekt statt, in dem besondere Werke der Chormusik während einiger gemeinsamer Proben einstudiert und an verschiedenen Orten der Evangelischen Landeskirche aufgeführt werden.

Die Auswahl der Chorwerke stand in diesem Jahr unter dem Thema: „Wie liegt die Stadt so wüst“, Titel und Zitat aus der gleichnamigen Motette von Rudolf Mauersberger, der diese beeindruckende Musik angesichts der zerstörten Stadt Dresden 1945 für den Kreuzchor komponierte. Besonders eindrücklich wird hier ein biblischer Text aus den Klageliedern Jeremias vertont. Angesichts der derzeit uns alle so bewegenden Lage bewegt diese Motette in tiefempfundener Weise.

Ebenso thematisch sehr nah sind die Werke "Ghetto" von Gunter Erdmann und "Die starren Augen der Kinder" von Toivo Kärki, in denen das Leid des Krieges berührend in Musik gesetzt ist. Weitere Motetten von Bach, Kaminski, Gjeilo u.a. werden außerdem erklingen. Der Studiochor Karlshorst beteiligt sich an den Konzerten mit Motetten von Heinrich Schütz und Henry Purcell.

Im Projektchor von Cornelia Ewald singen auch einige Teilnehmende aus den Kirchengemeinden Lübars und Waidmannslust mit.